Upcycling Garderobe

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Unser Windfang im Haus … ein jahrelang ungeliebtes Plätzchen. Eigentlich überlege ich seit wir ins Haus gezogen sind, und das ist jetzt mittlerweile 10 Jahre her, was man daraus machen kann. Als wir einzogen, war dieser auch noch mit Holz verkleidet und quasi null isoliert, das änderten wir schon einmal vor zirka 5 Jahren. Holzverkleidung ab Isolierung drauf und alles verputzt. Aber auch da kam keine springende Idee. Es war jetzt 5 Jahre lang ein weißes Fleckchen, das zum Schuhe abstellen benutzt wurde, nicht mehr und nicht weniger.

Vor einiger Zeit, sah ich auf Pinterest eine alte Holztür als Garderobe. Ich war sofort verliebt und suchte jetzt schon lange nach einer Türe, die aber auch nicht zu schmal ist. Der Raum hat 1,30 m, also kam ich auf die Idee, statt der Türe ein Tor zu verwenden. Aber ein Tor in der richtigen Größe zu finden, war fast eine unmögliche Aufgabe.

Da ich aber momentan viel Zeit damit verbringe willhaben für Dominiks Projekt zu durchforsten, stieß ich auf dieses Tor (oder Flügeltür von einem ehemaligen Bauernhaus) – ich wusste sofort, das ist meins!

Nachdem uns ein guter Freund seinen Transporter zur Verfügung stellte, war der Abholung nichts mehr im Weg. Also fuhren wir nach Gmunden um unsere neue Garderobe zu holen, und auch noch diese kleine Kommode, die als Sitzbank, zum Schuhe an und ausziehen, umfunktioniert werden sollte. Die Kommode fand ich ebenfalls auf willhaben unter der Kategorie „verschenke“.

 

 

Zuerst wurde die Kommode bearbeitet. Rückwand und oberstes Brett wurden entfernt. Sie wurde angeschliffen und lackiert. Die Laden wurden angeschliffen und mit dem Feuer sowie Antikwachs bearbeitet. Und auf das ursprüngliche Zwischenfach wurde ein Sitzpolster draufgesetzt. Die Griffe wurden mit selbstgemachten Griffen, mit Steinen aus unserem letzten Urlaub, ausgetauscht. (Auf dem Foto ein originalgriff und einer mit einem Donaustein, auch selbstgemacht, aber der Donaustein war mir für diese Kommode zu dunkel) Oben kamen als Abschluss noch schwarze U-Profile darauf, die ich mit „Kleben statt Bohren“ einfach anklebte.

Dann kam das Tor daran. Das erste, denn aus Gmunden nahmen wir drei Stück mit, aber da verrate ich noch nicht, was ich damit anstellen werde! 😉

Das komplette Tor wurde abgebrannt und gebürstet. Danach gewaschen und mit Antikwachs eingelassen. Das Türschloss habe ich ausgebaut und ein Brett ein wenig versetzt. Danach fixierte ich sie im Windfang und Schraubte wieder die Verblendung des Türschlosses darauf. Die Klinke wurde eingeklebt, damit der Tür-Charakter bestehen bleibt. Danach schraubte ich Haken drauf und stellte mein Kommoden-Bänkchen davor.

Damit das Ganze noch kitschig wird, behandelte ich ein Paletten Brett wie die Tür und passte es als Fensterbrett ein. Dieses wurde jedoch mir matten Klarlack lackiert, damit es pflegeleichter ist.

Es hat zwar 10 Jahre gedauert bis ich den Windfang so gestaltet habe, dass ich voller Freude zur Tür herein gehe, aber besser spät als nie. Ich habe riesen Freude damit und meiner Familie gefällst auch.

 

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